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Wie fügen sich die Scheinwerfer des Škoda Enyaq in das Erscheinungsbild des Fahrzeugs ein?

Škoda Enyaq zeigt das Bild eines sportlichen, coolen Autos. Es ist wie ein größerer Octavia. Das Design betont nicht die Linie des Freizeitwagens, so ist der Radkasten nicht kantig, es gibt keine schwarze Kunststoffumrandung und bei den höheren Ausstattungsstufen ist auch die Kante an den Einstiegsleisten in der Farbe der Karosserie lackiert. Es sieht so aus, als wäre es ein moderner Kombi, unter dem ein mit Batterien gefülltes Teil platziert wurde und die Karosserie in alle Richtungen etwas tiefer gezogen wurde. Die Gesamtwirkung ist unserer Meinung nach gut gelungen.



Welche weiteren Vorteile hat der Škoda Enyaq neben den schönen Scheinwerfern?

Auf den ersten Blick sind die geformten Scheinwerfer sofort sichtbar. Der Scheinwerfer passt perfekt zum Erscheinungsbild des Autos. Das Auto ist serienmäßig mit LED-Scheinwerfern für Abblend- und Fernlicht, für Positionslicht und für Tagfahrlicht ausgestattet. Wenn wir einsteigen, treffen wir auf ein modernes Interieur. Vielleicht eine noch wichtiger Aspekt ist die Leistung dieses E-Autos? Die tatsächlich nutzbare Kapazität der Batterie des Modells 80 beträgt 77 kWh, und der hintere Permanentmagnet-Synchronmotor, der die Hinterräder antreibt, beträgt 150 kW, also 204 PS. Die Beschleunigungszeit von 0 auf 100 km/h beträgt 8,5 Sekunden, was in der Realität erreicht werden kann, und das ist kein schlechtes Ergebnis für ein Auto mit einem Gewicht von mehr als zwei Tonnen. Es fährt definitiv los, aber von atemberaubender Beschleunigung ist keine Rede. 


Heutige Scheinwerfer bestimmen maßgeblich das Erscheinungsbild eines Fahrzeugs

Worüber wir in Bezug auf das Äußere sprechen müssen, ist die Form und der Luftwiderstand. Warum ist das so wichtig? Es ist heutzutage sehr in Mode, einen so großen SUV zu fahren, aber denken wir beim Kauf an den schlechten Luftwiderstandswert? Sicherlich nicht. Man muss sagen, dass ohne die Weiterentwicklung der Lichttechnik die heutigen Autos viel größer wären. Daher wäre auch der Verbrauch von Autos höher. Wenn man sich den Škoda Enyaq anschaut, würde man aufgrund seiner Form meinen, dass er wenig Luftwiderstand hat. Basierend auf den vom Werk bereitgestellten Daten beträgt der Luftwiderstandsbeiwert des Enyaq für bestimmte Versionen 0,258. Das scheint zunächst kein besonders guter Wert zu sein, aber wenn wir den 0,33-Wert des ähnlich großen Kodiaq daneben addieren, denken wir, dass es viele überraschen wird. Aber was hat einen cW-Wert von 0,28 sonst noch? Zum Beispiel der Nissan Leaf. Der Hyundai Ioniq 6 weist in diesem Bereich hervorragende Werte auf und hat einen 0,21 cW-Wert. Das liegt auch daran, dass sich moderne Scheinwerfer heute gut in die Karosserie-Linie einfügen. Wie beim Enyaq lässt die Gestaltung der Scheinwerfer der Kreativität freien Lauf und mit ihrer Hilfe können markante Stilmerkmale geschaffen werden, die das Erscheinungsbild des Autos maßgeblich bestimmen. Heutzutage reichen Scheinwerfer nicht mehr aus, um eine einwandfreie Sicht zu gewährleisten, sie können auch das Erscheinungsbild des Autos erheblich verbessern. Aber das war nicht immer so. 


Wie hat der Scheinwerfer früher das Erscheinungsbild von Autos unterstützt?

Der tschechische Tatra experimentierte seit den frühen 1930er Jahren mit stromlinienförmigen Autos. Das damalige Spitzenmodell der Marke war der 1936 vorgestellte 87, der für schnelle deutsche Autobahnen gedacht war. Doch der Parabolscheinwerfer hing aus dieser stromlinienförmigen Form heraus. Sein 2,9-Liter-V8 leistete damals gute 85 PS, erreichte damit eine Geschwindigkeit von 160 km/h und verbrauchte dank seiner Aerodynamik die Hälfte der damaligen Werte, nämlich 12,5 Liter pro hundert Kilometer. Wir müssen über ein weiteres legendäres Auto sprechen, den Citroën DS. Bereits Mitte der 1950er-Jahre sorgte sie mit einem Luftwiderstandsbeiwert von 0,36 für großes Aufsehen, während die um eine Kategorie kleinere GS im Windkanal noch bessere Ergebnisse erzielte. Dieses Modell hat bereits einen Scheinwerfer erhalten, der zumindest nicht aus der Ebene der Karosserie heraus hing, sondern so konstruiert wurde, dass er, wenn er ihn nicht trägt, zumindest keinen größeren Luftwiderstand verursacht. Das Geheimnis der Effizienz des Scheinwerfers lag in der Einfachheit seiner Form. Opel stellte 1989 den Calibra vor, eines dieser Modelle, bei dem man schon beim bloßen Anblick erkennen konnte, dass es stromlinienförmiger war. Der schlanke Zweitürer mit seinen schmalen Scheinwerfern und dem Kühlergrill war tatsächlich sehr aerodynamisch, seine geschwungene Dachlinie und die eingelassenen Türgriffe trugen auch zum Luftwiderstandsbeiwert der Standardversion von 0,26 bei. Unterstützt wurde dies natürlich auch durch das Design des Scheinwerfers, dank dem dieses Modell ein Jahrzehnt lang den Rekord für das stromlinienförmige Serienmodell hielt. Die ursprünglich als Elektroautos konzipierten Modelle schlugen nicht nur aufgrund des Verzichts auf traditionelle Kühlergrills ein völlig neues Kapitel in der Aerodynamik auf. Die Scheinwerfer dieser E-Autos werden von ihren Designern so gestaltet, dass sie sowohl formal als auch gestalterisch perfekt zum Äußeren des Autos passen.


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