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Für 2024 steht ein Facelift des Polestar 2 an, wurde auch der Scheinwerfer neu?

Damals war Polestar die Rennabteilung von Volvo. Volvo war zuvor im Besitz von Ford. Allerdings wurde es vor mehr als zehn Jahren von Geely gekauft, einem chinesischen Automobil Imperium, das aus einer Kühlschrankfabrik hervorgegangen ist. Damals begruben viele Menschen die Marke, doch allen gegenteiligen Erwartungen zum Trotz vollbrachten die Chinesen mit Volvo ein Wunder. Die Produktionskapazitäten wurden ergänzt und modernisiert, sie wurden ein großer Erfolg auf den asiatischen Märkten und die Ingenieure durften zwischenzeitlich frei arbeiten. Volvo ist besser und leistungsstärker geworden als je zuvor. Doch für die Einführung von E-Autos brauchte die Muttergesellschaft auch einen klangvollen europäischen Markennamen, der mit Volvo in Verbindung gebracht werden konnte. Es lag fast auf der Hand, dass daraus der Polestar wurde. Der Polestar ist also ein in Schweden entworfenes, chinesisches Hightech-Elektroauto.



Welche Neuerungen brachte das Facelift-Modell mit? Hat sich das auch auf die Scheinwerfer ausgewirkt?

Die Erneuerung des technischen Inhalts brachte jedoch mehrere Neuerungen mit sich, die den Typ noch beliebter machen. Unter anderem wurde bei der einmotorigen Version auf Hinterradantrieb umgestellt, und selbst beim Allradantrieb dominiert der Hinterradantrieb die Kraftverteilung, was das Auto sportlicher macht und laut den Entwicklern des Fahrzeugs das Fahrerlebnis steigert. Aber um die Frage zu beantworten: Die aktuellen Feinschliffe haben keinen Einfluss auf die Scheinwerfer. Hinter den LED-Scheinwerfern des Polestar 2 verbirgt sich ohnehin eine der fortschrittlichsten Technologien. Mit seiner auffallenden Scheinwerfern ist der Polestar 2 besonders bei Nacht unverkennbar. Die 84 Kamera gesteuerten Pixel-LEDs pro Scheinwerfer passen sich automatisch an die aktuellen Licht- und Wetterbedingungen an und sorgen dafür, dass die gegen kommende Fahrzeuge zu keiner Zeit geblendet werden. Mit den Pixel-LED Scheinwerfern können wir uns jederzeit auf eine optimale Ausleuchtung der Fahrbahn verlassen. Wie funktioniert das Ganze? Das Fernlicht ist immer eingeschaltet und wird automatisch abgeblendet, sobald uns ein Fahrzeug entgegenkommt.


Was für Lichtsignatur hat der Polestar 2?

Wenn wir denken, dass nur die großen Automobilhersteller und ihre Zulieferer zukunftsweisende Lichttechnik entwickeln, dann liegen wir gewaltig falsch. Geely, der Eigentümer der Marke Polestar, ist zu einem riesigen Unternehmen herangewachsen und ihm ist es wichtig, dass seine Autos über modernste Technik verfügen. Sie wissen auch, dass moderne Scheinwerfer einen großen Einfluss auf die positive Wahrnehmung des Autos haben. Damit bringt das Modell Polestar 2 bereits von Anfang an neue Lichttechnik in das Segment der kompakten Premium-E-Autos. Die Entwickler der Marke legen großen Wert darauf, dass das Fahrzeug auch in den dunkelsten Nächten und Tagen für die optimale Beleuchtung sorgt. Wenn wir den Polestar 2 fahren, insbesondere im Dunkeln, verstehen wir, wie innovative Lichttechnologie die Sicherheit erhöht. Wie bereits erwähnt, bilden in den 5,95 kg leichten Scheinwerfern 84 einzelne LED-Pixel eine Matrix, wobei jede LED einzeln angesteuert wird, sodass die Scheinwerfer ihr Licht effektiv für bis zu fünf vorausfahrende oder entgegenkommende Fahrzeuge abblenden. Darüber hinaus nutzen diese Scheinwerfer energieeffiziente LED-Technologie für die Kurven Verfolgung und schalten sich bei niedrigen Geschwindigkeiten je nach Lenkradbewegung oder Blinkerbetätigung automatisch ein, wodurch die Sicht bei Kurvenfahrten des Fahrzeugs weiter verbessert wird.


Wenn die Entwickler der Polestar 2 den Scheinwerfer nicht verändert hätten, was dann?

Mit bloßem Auge sind die Änderungen beim aktuellen Modell nicht erkennbar. Im Vergleich zur 2020er-Version konnte der gesamte CO2-Fußabdruck über die Lebensdauer des Autos um 12 Prozent, also eine Tonne pro Jahr, reduziert werden. Dies ist vor allem auf die leichteren Materialien und die Felgen und Batteriepakete zurückzuführen, die aus Aluminium bestehen, das mit einer Technologie mit geringem CO2-Ausstoß hergestellt wurde, sowie auf die Tatsache, dass die Fabrik des Unternehmens auf erneuerbare Energien umgestiegen ist.


Der Scheinwerfer ist vielen Autokäufern nicht so wichtig, sondern die Reichweite des E-Autos

Am meisten interessiert die Kunden natürlich die Reichweite und die Ladeleistung. Dies gelang übrigens nicht nur mit Akkus mit größerer Kapazität, sondern mit neuen, effizienteren Motoren, die 9 Prozent weniger Strom verbrauchen. Zusammen mit der neuen Batterie Chemie, für die LG verantwortlich war, stieg die Reichweite des Autos in einigen Versionen um 22 Prozent und die Spitzen-Ladekapazität um 34 Prozent, was eine nicht unerhebliche Verbesserung gegenüber der ursprünglichen Reichweite von 478 Kilometer betrug. Das ist eine Verbesserung um 11 Prozent. Die Ladeleistung beträgt 135 kW. Die Long Range-Version ist weiterhin mit einem oder zwei Motoren erhältlich, die Batteriekapazität ist von 78 auf 82 kWh gestiegen. Zusammen mit den neuen, effizienteren Motoren reicht das für 591 Kilometer bei der Allradversion, bei der einmotorigen High-Battery-Edition mit einer einzigen Ladung sind es bis zu 654 Kilometer. Die Spitzen-Ladeleistung beträgt hier 205 kW.


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